Projektansicht
  • Schickamühle

    nicht der große Fluss ist das Problem, sondern die kleinen Gräben

Das Projektgebiet ist nach einer Mühle in der Mitte des Gebiets benannt, die zuletzt bei einem Starkregen im Frühjahr 2016 erhebliche Schäden erlitt.
Das Tal der Großen Laber gehört zu den wenigen unverbauten Flusstälern mit natürlicher Hochwasserdynamik. Aber nicht das Hochwasser der Laber war in den vergagenen Jahren das Problem, mit Wasser und Schlamm geflutet wurden die Talorte vielmehr aus den Einzugsgebieten rechst und links des Tales.

Projektdaten

Projektgebiet
Regierungsbezirk: Niederbayern
Landkreis: Kelheim
Gemeinden: Langquaid
Natur-/Produktionsraum: Tertiäres Hügelland
Größe: 1705 ha
Projektlaufzeit
seit Herbst 2016

Ziele

boden:ständig hat zum Ziel, den Abfluss aus den Einzugsgebieten rechts und links des Tals der Großen Laber zu bremsen, um die Orte im südlichen Gemeindegebiet des Marktes Langquaid bei Starkregen zu entlasten. Dazu kommt die Aktivierung bestehender Entwässerungsmöglichkeiten.

Projektorganisation und Umsetzung

Es gibt 4 boden:ständig Arbeitsgruppen, entsprechend den Einzugsgebieten:
  • Günzenhofen
  • Hagenach
  • Mühlbach und Mitterweg
  • Adlhausen.
Fachlich und organsatorisch werden die Gruppen vom boden:ständig-Projektmanager des Landschaftspflegeverbandes Kelheim VöF e.V. betreut.
Bauliche Maßnahmen finanziert der Markt Langquaid und führt sie selbst durch (Grundstücksbereitstellung, Ausführungsplanung, Bauleitung).

Projektstand

Das Projekt wurde Ende 2016 begonnen, eine Informationsveranstaltung für alle Anwohner fand im März 2017 statt. In Folge gründeten sich boden:ständig Arbeitsgruppen.
Für den Ort Adlhausen ist ergänzend auf die Ergebnisse eines ein Hochwasserschutzkonzepts zu warten, das der Markt Langquaid mit Förderung durch die Wasserwirtschaftsverwaltung beauftragen wird. In den Einzugsgebieten Hagenach und Mühlbach werden bereits erste bauliche Maßnahmen durchgeführt.

Kontakt

Felix Schmitt (fes@h-s.bayern)