250 m begrünte Abflussmulde

Entschärfung des Abflusses aus einem Seitental

Projekt: Schickamühle

Spuren des Oberflächenabflusses 2018
© Verwaltung für Ländliche Entwicklung



Anlass / Problemstellung:

Das Teileinzugsgebiet „Lampelberg“ bei Adlhausen ist mit etwa 15 ha recht klein, machte aber 2018 viel Verdruss: Vor allem in einem mit Hackfrüchten bestellten Schlag im oberen Einzugsgebiet kam es zu starkem Oberflächenabfluss mit erheblicher Schlammfracht. Er schoss in den Entwässerungsgräben entlang der Straße ins Tal (siehe "Das Problem der alten Kreppen"). Bei Mündung in die Hauptstraße des Ortes lief er, dem Relief der Straße folgend, mitten in den Ort – und richtete dort einigen Schaden an (vgl. "Gefahr erkannt").

Umsetzung / Organisation:

Um die Feldentwässerung besser von der Straßenentwässerung zu trennen, ließ der Markt Langquaid das Feinrelief korrigieren, so dass das Wasser künftig breitflächig in der Flur abläuft. Soweit dieser Abflussbereich am Hangfuß bisher ackerbaulich genutzt wurde, legten die Landwirte mit KULAP-Förderung einen Erosiosschutzstreifen an. Dadurch entstand auf 250 m Länge und über 20 m Breite eine begrünte Abflussmulde, die Oberflächenabfluss langsamer und sauberer zu Tal leiten wird als die schmalen Straßengräben.

Kosten / Finanzierung:

Eigenmittel Markt Langquaid (Feinrelief) und KULAP

Kontakt:

fes@h-und-s.de

25.09.2019

Regierungsbezirk: Niederbayern

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