Planungs-/Umsetzungshilfen

Hier finden Sie eine Sammlung von Links zu Arbeits- und Umsetzungshilfen, die im Rahmen beispielhafter boden:ständig-Projekte entwickelt wurden.



Projekte anstoßen, organisieren, umsetzen


Expertenthemen
  • Planungshandbuch boden:ständig

    Die Umsetzung von praxisnahen Lösungen für Probleme, die den Wasser- und Stoffhaushalt der Landschaft betreffen, ist eine wichtige Aufgabenstellung für die Bayerische Verwaltung für Ländliche Entwicklung. Das Planungshandbuch boden:ständig bietet die ingenieurökologsichen Grundlagen, um zusammen mit Landnutzern, Grundeigentümern und Gemeinden vor Ort und Schritt für Schritt Lösungen erarbeiten zu können. Das Handbuch befindet sich in der ständigen Weiterentwicklung und wird regelmäßig aktualisiert.

  • Planungs- und Umsetzungshilfen - Ergebnis aus dem Projekt "Sanierung des landschaftlichen Stoffhaushalts durch Ländliche Entwicklung"

    Landschaftsplanung hat sich als integraler und wirkungsvoller Bestandteil von Flurneuordnungsverfahren
    der Ländlichen Entwicklung etabliert. Planung und Umsetzung sind bislang
    eindeutig auf Zielsetzungen für Schutz und Entwicklung der biotischen Ressourcen, also
    auf die klassischen Bereiche von Naturschutz und Landschaftspflege, ausgerichtet. Hier
    konnten in den letzten Jahrzehnten entscheidende, positive Beiträge zum Erhalt und zur
    Vernetzung wertvoller Biotope in Bayern geleistet werden. Im Hinblick auf eine weitere,
    nachhaltige Entwicklung der Kulturlandschaft muss jedoch dieser klassische naturschutzfachliche
    Ansatz aufgeweitet und hin zu grundlegenden landschaftsökologischen Zusammenhängen
    weiterentwickelt werden.
    In den letzten Jahren wurden verschiedene ingenieurökologische Ansätze entwickelt, die
    dazu beitragen können, stoffliche Verluste aus der Landschaft bzw. diffuse Stoffeinträge in
    die Fließgewässer zu minimieren. Hierbei werden Eigenschaften von natürlichen Ökosystemen
    genutzt und in ingenieurtechnisch geplante und verwirklichte Systeme in der Landschaft
    übertragen.
    (Aus: M. Karlstetter, A. Lenz: Ingenieurökologische Entwicklungskonzepte zum Ressourcenmanagement
    Integration in die Landschaftsplanung in der Ländlichen Entwicklung)

    Aus dem Projekt der Arge Karlstetter/Lenz/Knogler sind bereits 2006 u.a.
    Planungs- und Umsetzungshilfen
    entstanden, die für das Vorgehen in boden:ständig-Projekten wertvolle Hinweise liefern.

    Der Abschlussbericht des Projektes findet sich auf der Projektseite des Projektes Schwimmbach.

  • Übersichtstabelle greeningfähige Zwischenfrüchte

    Welche Zwischenfrüchte sind für welche Reihenkulturen und Fruchtfolgen geeignet?
    Die Vorgaben des Greening in Bezug auf Zwischenfruchtmischungen verlangen mindesten 2 Mischungspartner mit maximal 60% Samenanteil eines Partners. Aus unseren langjährigen Erfahrungen heraus lässt sich sagen, dass mindestens 3 bis 5 Mischungspartner vorhanden sein sollten, um die Vorteile von Mischungen zur Geltung zu bringen.
    Zunächst noch einmal allgemein, die wichtigsten positiven Eigenschaften des Zwischenfruchtanbau für die moderne Landwirtschaft. Zur Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit ist der aktive Erosionsschutz bei Reihenkulturen (vor allem bei Mais) unabdingbare Voraussetzung und dies gelingt am besten mit Mulch- oder Direktsaat. Weiterhin muss alles versucht werden, den Boden durch Humusaufbau und intensive Durchwurzelung auch im Unterboden locker zu halten. Silomais-, Rüben- und Kartoffelernte beanspruchen neben Gülleausbringung bei ungünstiger Witterung den Boden enorm. Vielfach ist im Denken der Landwirte der Frost die Lösung der Strukturprobleme auf dem Acker. Was ist aber, wenn der Frost nicht mehr zuverlässig kommt? Setzt man auf die biologische Lockerung durch Pflanzenwurzeln und Bodenlebewesen - hier vor allem den große Tauwurm – dann bekommt man unabhängig vom Frost einen lockeren, gut durchwurzelbaren Boden.