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  • Loh

    Gemeinsam für Gewässerschutz und Bodenfruchtbarkeit

Der Erosionsschutz ist im Projektgebiet ein Thema, das die Landwirte zu ihrer Sache machen.
Unterstützt werden sie dabei durch die Ländliche Entwicklung und das Fachzentrum Agrarökologie am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Töging a. Inn.
Auch der Gewässerschutz kommt im Projektgebiet nicht zu kurz.
Der ökologische Zustand des Rainbachs ist derzeit nach EU-Wasserrahmenrichtlinie mit mäßig beurteilt.
Über Flächentäusche konnten im Rahmen der Flurneuordnung Pufferflächen an den Rainbach und seine Zuläufe gelegt werden.
Auf diesen Flächen können jetzt Gewässerabschnitte ökologisch aufgewertet und der Wasser- und Stoffhaushalt durch natürliche Retentionsräume verbessert werden.

Projektdaten

Projektgebiet
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Mühldorf a. Inn
Gemeinden: Kirchdorf, Markt Haag i. OB
Natur-/Produktionsraum: Unterbayerisches Hügelland und Isar-Inn Schotterplatten
Größe: 250 ha
Projektlaufzeit
Beginn: 2017

Ziele

Umsetzung von Maßnahmen zum Erosionsschutz und zur Verringerung der Stoffeinträge in den Rainbach und seine Zuflüsse.

Maßnahmenschwerpunkte

  • Bodenabschwemmungen verhindern, Bodenfruchtbarkeit verbessern
  • Maßnahmen zur Wasserrückhaltung z.B. durch strukturelle Maßnahmen zur Förderung der Querbewirtschaftung
  • Reduktion der Stoffeinträge in Gräben und Fließgewässer
  • ökologische Aufwertung der Fließgewässer

Projektorganisation und Umsetzung

  • Umsetzung von Maßnahmen zur Aufwertung der Fließgewässer sowie struktureller Maßnahmen über die Teilnehmergemeinschaft und die Gemeinden
  • Landwirtschaftliche Beratung durch das Fachzentrum Agrarökologie am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Töging a. Inn

Projektstand

Umsetzung
  • Über die Flurneuordnung konnte auf einer Strecke von rund 960 Metern ein circa 10 Meter breiter Pufferstreifen an den Rainbach gelegt werden. Der Markt Haag i.OB plant jetzt auf diesen Flächen Maßnahmen des Gewässerentwicklungskonzeptes umzusetzen.
  • Um den Oberbodenabtrag zu verringern, konnte ab Herbst 2017, auf erosionsanfälligen Flächen, über strukturelle Maßnahmen der Bodenordnung eine Drehung der Bewirtschaftung quer zum Hang erreicht werden.
  • Im Januar 2018 fand eine Informationsveranstaltung für interessierte Landwirte zu boden- und gewässerschonender Bewirtschaftung statt. Herr Überacker vom Fachzentrum Agrarökologie Pfaffenhofen a.d.Ilm informierte die Teilnehmer dabei auch über die Möglichkeiten zur Förderung gewässerschonender Maßnahmen über das Kulturlandschaftsprogramm (KULAP)
in Planung
  • Weitere Maßnahmen zum Wasser- und Nährstoffrückhalt sind derzeit in Planung.