Projektbezogene Nachricht

Anlass / Problemstellung

Von oberhalb liegenden Acker- und Waldflächen fließen bei Starkregen große Mengen an Oberflächenwasser ab u. a. in Richtung der Siedlung Weidach. Dadurch kommt es dort periodisch zu Schäden durch Überflutungen. Über vorhandene Gräben fließt Niederschlagswasser, das Erosionsmaterial (einschließlich des mitgeführten partikulären Phosphors) mitführt, auch in Richtung Altbach, der in den Waginger See mündet.

Vorbereitung / Planung

Um einerseits Gebäude vor Überflutungen zu schützen und andererseits partikulären Phosphor aus dem abfließenden Niederschlagswasser herauszufiltern, wurde ein Rückhaltebecken mit max. Aufnahmevolumen von 184 cbm gebaut (Fläche der Beckensohle: 163 qm, max. Wasserstand: 0,8 m, max. Wasserfläche: 297 qm, Freibord: 0,3 m, Breite der Dammkrone: 1,0 m, Böschungsneigungen 1 : 2,5). Nach Füllung des Beckens fließt das Wasser über eine Überlaufschwelle (Absenkung der Dammkrone um 30 cm auf einer Länge von 4,0 m, Befestigung mit übererdeten Steinmatratzen) in Richtung des vorhandenen Grabens ab. Die Herstellung des Beckens erfolgte durch Massenausgleich auf der Fläche (der Beckenaushub diente zur Aufschüttung des Damms).

Umsetzung / Organisation

Planung und Umsetzung der Maßnahme im Auftrag der Teilnehmergemeinschaft des Verfahrens Waginger-Tachinger See. Fertigstellung im Frühjahr 2018.

Kosten / Finanzierung

Die Baukosten einschließlich MwSt. betrugen 32.209 €.

Kontakt

Anton Lenz info@ingbuero-lenz.de

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