Projektbezogene Nachricht

Anlass / Problemstellung

Aus einem größeren Drängebiet südlich bzw. südöstlich von Enzersdorf wird Dränwasser, das mit gelöstem Phosphor belastet ist, über eine Rohrleitung direkt in den Amselgraben eingeleitet. Die Fracht gelangt so bis zum Waginger See.



Vorbereitung / Planung

Das belastete Dränwasser wird über einen Schacht DN 1000 mit anschließender Rohrleitung in 2 hintereinandergeschaltete Rückhalte- bzw. Sickerbecken umgeleitet, wo es weitgehend versickert. Dadurch kann gelöster Phosphor im Boden festgelegt werden. Bei extremen Niederschlagsereignissen fließt Wasser über eine weitere Überlaufschwelle (Absenkung der Dammkrone auf 6 m Länge) breitflächig in Richtung Amselgraben ab.
Die ebenen Beckensohlen wurden mit Röhricht (Schilf/Phragmites communis und Breitblättrigem Rohrkolben/Typha latifolia) bepflanzt (insgesamt 4 Stück/qm), um die Sickerleistung auf Dauer aufrecht zu erhalten sowie um den Phosphor auszukämmen und dessen weiteren Austrag zu verhindern.

Umsetzung / Organisation

Planung und Umsetzung der Maßnahme im Auftrag der Teilnehmergemeinschaft des Verfahrens Waginger-Tachinger See. Fertigstellung im Frühjahr 2018.

Kosten / Finanzierung

Die Baukosten einschl. MwSt. betrugen 25.127 €.

Kontakt

Anton Lenz info@ingbuero-lenz.de

Weitere Empfehlungen zu Ihrem Thema