Projektansicht
  • Sulzfeld

    boden:ständig verbindet: Freiwilligkeit vor Ordnungsrecht! im Dialog mit Landwirten, Behörden und Gemeinden

Der Sulzfelder Badesee ist sowohl im Sommer als auch im Winter ein beliebter Naherholungsort in der Region. Es gibt allerdings verschiedene Problemfelder: Die Wasserqualität und die zunehmende Verlandung des Sees. Durch verschiedene freiwillige Maßnahmen in den unterschiedlichsten Bereichen konnten die Probleme gelöst werden.

Projektdaten

Projektgebiet
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Rhön-Grabfeld
Gemeinden: Sulzfeld, Rhön-Grabfeld
Größe: 2500 ha
Projektlaufzeit
2014 - 2016

Ziele

  • Langfristige Verbesserung der Wasserqualität (v.a. in den Sommermonaten)
  • Maßnahmen gegen drohende Verlandung des Sees
  • Reinigung der weitreichenden Eintragspfade
  • Auskoffern eines vorgelagerten verlandeten Fischteiches und Bau eines Absetzbeckens

Maßnahmenschwerpunkte

  • Anlage von Puffer- und Uferrandstreifen
  • Ausbaggern und Umgestalten des vorgelagerten Fischteiches und Neubau eines funktionsfähigen Absetzbeckens
  • Veränderung von Schafweide (Zaun+ Futterstelle)
  • Controlling

Projektorganisation und Umsetzung

Die Agrokraft als Umsetzungsteam boden:ständig Rhön-Grabfeld entwickelt im Dialog mit Behörden und Landwirten kombinierte Maßnahmen um die Eintragswege des Badesees in Sulzfeld langfristig zu reinigen.

Projektstand

  • Im Einzugsgebiet des Badesees wurden Pufferstreifen mit einer Länge von insgesamt 3,5 km angelegt (s. Luftbild)
  • Die zwei Haupteintragswege wurden beidseitig mit Uferrandstreifen versehen
  • Der vorgelagerte Fischteich wurde ausgebaggert und umgestaltet. Darüber hinaus wurde der Bachlauf umgelegt und ein neues funktionsfähiges Absetzbecken geschaffen, welches dem alten Fischteich vorgelagert ist. Durch freiwilligen Landtausch und Flächenerwerb von Seiten der Gemeinde konnte eine weitere Biotopfläche rund um das Absetzbecken geschaffen werden.
  • Durch Umsiedlung einer Schafweide (Zaun und Futterstelle) wird verhindert, dass die Tiere zukünftig nicht mehr in unmittelbarer Nähe zum Bachlauf (direkter Zulauf zum Badesee) grasen und Kot in das Gewässer gespült wird.