Gewässerschutz und Steigerung der Biodiversität - Hand in Hand

Gewässerschutzstreifen und Blühflächen bieten Schutz vor Einträgen

Projekt: Wallerfing

Blühfläche an Teichen im Quellbereich des Krebsenbachs

21.03.2019

Regierungsbezirk: Niederbayern

Im Hügelland der Gemeinde Wallerfing entspringen die beiden Bäche Krebsenbach und Steinbach, die sich in Bachling (der Name sagt alles) zum Bachlinger Graben verbinden und letztendlich den Ursprung des Herzogsbachs bilden. Der Herzogbach fließt letztendlich bei Arbing (Stadt Osterhofen) in die Alte Donau.

Im Tertiärenhügelland im Bereich von Bachling herrschen die typischen bekannten Bedingungen, d.h. fruchtbare erosionsgefährdete Böden und hängige Felder. Kommt es unter diesen Voraussetzungen zu Starkregen und
ist dabei der Boden nicht ausreichend geschützt, dann kommt es zwangsläufig zum Abtrag von wertvoller Krume. Damit verbunden ist die Gefahr von Einträgen in die Gewässer.

Engagierte Landwirte beugen dem im Bereich des Krebsebach und Steinbach vor. Sie legen einen grünen Mantel ans Gewässer, der es weitestgehend vor Stoffeinträgen schützt.
Hiebei setzen die Bewirtschafter auf Gewässerschutzstreifen und Blühstreifen, somit geht Gewässerschutz und Förderung der Biodiversität Hand in Hand!

Dank der Weitsicht vieler Landwirte und der gezielten Beratung des Wasserberaters konnten in den Gemarkungen Wallerfing und Ramsdorf (umfassen einen großen Teil des boden:ständig-Projektgebietes)
die Länge der KULAP-Gewässerrandstreifen (durchschnittliche Breite 9 m) von 5467 m im Jahr 2017 auf etwa 6600 m im Jahr 2019 erhöht werden. Diese Tatsache entspricht einer Steigerung von knapp 21 %.