Oberbergkirchen

Blick auf die hügeligen Ackerflächen im Hintergrund die Kirche von Oberbergkirchen

Blick auf die hügeligen Ackerflächen im Hintergrund die Kirche von Oberbergkirchen
© ALE Oberbayern

Im Projektgebiet liegen landwirtschaftliche Flächen, die aufgrund von Hangneigung, Bodenart und weiteren Faktoren besonders erosionsgefährdet sind. Ziel des Projektes ist es, durch Strukturelemente und Bewirtschatungsmaßnahmen den Erosionsschutz und Wasserrückhalt zu verbessern.



Projektgebiet
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Mühldorf a. Inn
Gemeinden: Oberbergkirchen
Natur-/Produktionsraum: Unterbayerisches Hügelland
Größe: ca. 270 ha

Projektlaufzeit
seit November 2020

Ziele
Durch Strukturelemente und Bewirtschaftungsmaßnahmen soll der Erosionsschutz und Wasserrückhalt verbessert werden. Auch mögliche Nährstoffeinträge in die Oberläufe des Aidenbachs sollen dadurch reduziert werden.

Maßnahmenschwerpunkte
- Erosionsschutz auf den landwirtschaftlichen Flächen verbessern
- Nährstoffeinträge in die Gewässer verringern
- Wasserrückhalt in der Flur optimieren

Projektorganisation und Umsetzung
- Gemeinde Oberbergkirchen
- Amt für Ländliche Entwicklung Oberbayern
- Büro „die – grille“ Landschaftsarchitekten
- Amt für Ernährung Landwirtschaft und Forsten Töging a.Inn

Die Gemeinde Oberbergkirchen ist zentraler Projektträger und Motor vor Ort. Sie unterstützt die Realisierung von Struktur- und Landschaftselementen. Die Gemeinde wurde bereits durch das Landwirtschaftsministerium für Ihr Engagement beim Boden- und Gewässerschutz mit dem Prädikat „boden:ständige Gemeinde“ ausgezeichnet.

Das Amt für Ländliche Entwicklung ist Projektträger und Fördermittelgeber für die fachliche Projektbegleitung und Maßnahmenumsetzung.
Die Umsetzung von Maßnahmen zum Erosions- und Gewässerschutz, die innerhalb des boden:ständig – Projektes gemeinsam mit Flächeneigentümern erarbeitet werden, können über die Bodenordnung umgesetzt und durch Fördermöglichkeiten des Flurneuordnungsverfahrens unterstützt werden. Auch weitere Instrumente der Ländlichen Entwicklung wie FlurNatur oder Förderprogramme anderer Verwaltungen helfen die Ressourcen Boden und Wasser zu schützen und Verbesserungen des Landschaftswasserhaushalts zu erreichen.

Hannes Krauss vom Büro „die -grille“Llandschaftsarchitekten“ ist der fachliche Ansprechpartner des Projektes. Das Büro entwickelt individuelle Lösungen zum Erosions-, und Gewässerschutz, koordiniert Bewirtschaftungs- und Baumaßnahmen und begleitet den jeweiligen Träger bis zur Maßnahmenumsetzung.
Der Gewässerschutzberater des Amts für Ernährung Landwirtschaft und Forsten Töging am Inn berät Landwirte über bodenschonende Bewirtschaftungsmaßnahmen und Förderprogramme zum Erosionsschutz.

Projektstand
Im November 2020 startete das Projekt mit einer ersten gemeinsamen Flurbegehung mit Bürgermeister Hausperger, Ortskundigen, dem Büro „die – grille“ und Vertretern des Amts für Ländliche Entwicklung. Dabei wurden Problembereiche erfasst und Bearbeitungsschwerpunkte festgelegt.

Derzeit werden durch das Büro „die – grille“ erosions- und abflussverschärfende Bereiche im Projektgebiet erfasst und bewertet. Die Erkenntnisse fließen auch in die vorbereitenden Arbeiten des Flurneuordnungsverfahrens ein und können bei der Planung neuer Wegtrassen berücksichtigt werden.

Kontakt
Büro die-grille Landschaftsarchitekten
Hannes Krauss
krauss@die-grille.net

Sebastian Gaigl
sebastian.gaigl@ale-ob.bayern.de
Projektleiter des Verfahrens Oberbergkirchen II

Katharina Bräustetter
katharina.braeustetter@ale-ob.bayern.de
Projektkoordination boden:ständig Oberbayern

Regierungsbezirk: Oberbayern