Expertenthemen
  • Planungshandbuch "boden:ständig"

    Um die Funktions- und Nutzungsfähigkeit von Kulturlandschaften auf Dauer zu sichern, müssen der ungebremste Wasserabfluss und die damit verbundenen Stoffausträge durch Rückhaltemaßnahmen in entscheidendem Maße verringert werden. Die Ingenieurökologie und die darauf aufbauenden Leitlinien bilden in den Projekten boden:ständig die Grundlage für eine wirksame Analyse, Diagnose und die Erarbeitung von Lösungsansätzen. Hierbei stehen insbesondere die Art, Qualität und Intensität der Landnutzung sowie Art, Qualität und Richtung von Stoffströmen in der Landschaft (insbesondere des Wasserflusses) im Vordergrund.

  • Übersichtstabelle greeningfähige Zwischenfrüchte

    Welche Zwischenfrüchte sind für welche Reihenkulturen und Fruchtfolgen geeignet?
    Die Vorgaben des Greening in Bezug auf Zwischenfruchtmischungen verlangen mindesten 2 Mischungspartner mit maximal 60% Samenanteil eines Partners. Aus unseren langjährigen Erfahrungen heraus lässt sich sagen, dass mindestens 3 bis 5 Mischungspartner vorhanden sein sollten, um die Vorteile von Mischungen zur Geltung zu bringen.
    Zunächst noch einmal allgemein, die wichtigsten positiven Eigenschaften des Zwischenfruchtanbau für die moderne Landwirtschaft. Zur Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit ist der aktive Erosionsschutz bei Reihenkulturen (vor allem bei Mais) unabdingbare Voraussetzung und dies gelingt am besten mit Mulch- oder Direktsaat. Weiterhin muss alles versucht werden, den Boden durch Humusaufbau und intensive Durchwurzelung auch im Unterboden locker zu halten. Silomais-, Rüben- und Kartoffelernte beanspruchen neben Gülleausbringung bei ungünstiger Witterung den Boden enorm. Vielfach ist im Denken der Landwirte der Frost die Lösung der Strukturprobleme auf dem Acker. Was ist aber, wenn der Frost nicht mehr zuverlässig kommt? Das Jahr 2015 wird es zeigen. Setzt man auf die biologische Lockerung durch Pflanzenwurzeln und Bodenlebewesen - hier vor allem den große Tauwurm – dann bekommt man unabhängig vom Frost einen lockeren, gut durchwurzelbaren Boden.

  • Boden- und Gewässerschutz

    Führungen durch Zwischenfrucht Demonstrationsanlagen
    Wie jedes Jahr werden vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Fachzentrum Agrarökologie Pfaffenhofen wieder Führungen durch die Zwischenfrucht Demonstrationsanlagen angeboten. Diese Jahr auch zu Untersaaten in Mais zur Erfüllung von Greeningauflagen. Dies scheint für Gebiete mit mehr als 900 mm Jahresniederschlag eine interessante Variante zu sein.
    Der Schwerpunkt bei den Führungen liegt bei der Bedeutung der Zwischenfrucht für das Bodenleben, Wasserinfiltration und Erosionschutz, Bedeutung des Bodens als Wasserspeicher für Trockenphasen, Spatendiagnose, Bodenprofilbeurteilung, Feststellung der Regenwurmaktivität und Grundlagen der Bodenfruchtbarkeit.