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  • Saaleprojekt: Wargolshausen

    boden:ständig verbindet: Freiwilligkeit vor Ordnungsrecht!

Die Fränkische Saale entspringt im Landkreis Rhön-Grabfeld und bildet einen ca. 140 km langen Nebenfluss des Mains. Der ökologische Zustand der Fränkischen Saale wurde gemäß den Vorgaben der EU-WRRL als "mäßig" eingestuft. Ziel des Projekts ist es, den Zustand der Saale über den vorliegenden Gewässerentwicklungsplan hinaus, langfristig zu verbessern. Dazu werden die Saalezuflüsse und deren Einzugsgebiete untersucht und geeignete Maßnahmen entwickelt, um belastende Einträge in die Saale zu reduzieren.
Mit verschiedenen Maßnahmenschwerpunkten soll langfristig die Wasserqualität der Saale verbessert werden. Zunächst wird die Vorgehensweise exemplarisch an einem Teilgebiet erarbeitet und erprobt.
Der Dippach, ein Zufluss der Saale, ist laut Informationen der Unteren Wasserrechtsbehörde in einem besonders schlechten Zustand. Um die Wasserqualität der Saale nachhaltig zu verbessern, müssen die Einträge in den Dippbach durch geeeignete Maßnahmen reduziert werden.

Projektdaten

Projektgebiet
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Rhön-Grabfeld
Gemeinden: Hollstadt
Projektlaufzeit
Beginn: 2016

Ziele

  • Langfristige Verbesserung der Wasserqualität der Fränkischen Saale
  • Verminderung von Stoffeinträgen aus Zuflüssen in die Fränkische Saale
  • Erreichung eines guten Gewässerzustands i. S. der Wasserrahmenrichtlinie

Maßnahmenschwerpunkte

  • Einrichten von Puffer- und Erosionsschutzstreifen
  • Untersuchung der Nitrat- und Phosphatkonzentration im Gewässer
  • Gespräche mit den Landwirten vor Ort
  • Anlage von Rückhalte- und Absetzbecken zur Reduktion von Sediment- und Nährstoffeinträgen

Projektorganisation und Umsetzung

Das Großprojekt "Saale 2016" sieht Feldbegehungen und Kartierungsarbeiten in ausgewählten Einzugsgebieten der Saalezuflüsse vor. Die Agrokraft als Umsetzungsteam boden:ständig Rhön-Grabfeld entwickelt dabei im Dialog mit Behörden und Landwirten kombinierte Maßnahmen, um die Einträge zu minimieren. Die optimale Vorgehensweise wird anhand eines ersten Teilgebiets erarbeitet und im späteren Projektverlauf auf andere Zuflüsse der Saale angewendet.

Projektstand

In der Gemeinde Hollstadt wurden die Stoffflüsse und Eintragswege kartiert. Auf Grundlage dessen wurde ein flächendeckendes Konzept zur Reduktion diffuser Stoffeinträge entwickelt. Die Maßnahmen befinden sich derzeit in der Umsetzung.


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