Projektbezogene Nachricht
Ein voller Erfolg war der Besuch des boden:ständig-Teams des Landschaftspflegeverbandes bei den Grundschulen am Hahnenkamm. In den Jahrgangsstufen 3 und 4 der Hahnenkammschule Heidenheim/Döckingen und der Astrid-Lindgren-Schule Gnotzheim widmeten sich Schüler, Lehrer und LPV ganz dem Thema Boden und Landwirtschaft. MIthilfe von drei verschiedenen Bodenproben wurde den Kindern komplexe Themen wie Drei-Schicht-Tonminerale, Erosion und Fruchtfolge anschaulich erklärt und verständlich gemacht. Die Schüler untersuchten dabei jeweils einen Sand-, Lehm- und Tonboden, um sich über deren Eigenschaften und Eigenheiten klar zu werden. Schon bei der Begrüßung fielen seitens der Kinder viele Fachbegriffe wie "lehmig" oder "Blattfrüchte" und ständig stand die Frage nach dem "guten Boden" im Raum. Deshalb kam das Thema Bodenschätzung ebenso auf wie der Stellenwert des Regenwurmes für den Landwirt bei seiner täglichen Arbeit. Ein Höhepunkt war wohl für alle Beteiligten der Einsatz von Hammer und Bohrstock. Mit Hilfe dieser Werkzeuge gelang es den Schülern ein Bodenprofil aus der Tiefe zu ziehen und sich dieses genauer anzusehen. Dabei fielen den Kindern die Farbverläufe, Luftlöcher sowie die unterschiedliche Festigkeit der Böden. Am Ende der Doppelstunde waren zwar alle Beteiligten durchgefroren und ausgekühlt aber auch glücklich über eine interessante, abwechslungsreiche und nachhaltige Stunde zum Thema Boden und Landwirtschaft.

Besonders erfreulich war die Nachricht von der Astrid-Lindgren-Schule Gnotzheim, dass sie das Thema boden:ständig auch weiterhin mit den Schülern der 4. Jahrgangsstufe in deren Arbeitskreis "Natur + Garten" verfolgen wird und die Thematik Boden und Landwirtschaft in diesem Rahmen weiter ausarbeiten wird. Im Laufe des Schuljahres soll es dazu auch eine Präsentation der erarbeiteten Inhalte geben. Solche Nachrichten und Aktionen motivieren das boden:ständig-Team am Hahnenkamm zu weiteren Aktionen im Bereich Umweltbildung und unterstreichen wiederum deren Stellenwert als wichtiger Baustein der Initiative. Dabei sollen weiterhin Schulen und Kindergärten, aber auch Vereine in die Arbeit mit eingebunden werden.


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